Der Laptop steht auf dem Küchentisch. Daneben eine Tasse Kaffee, die längst kalt geworden ist.
Sabine ist eigentlich nur auf die Seite der Orenda Academy gekommen, weil sie etwas verändern möchte.
Nicht ihr ganzes Leben. Jedenfalls glaubt sie das noch.
Sie möchte sich wieder wohler in ihrem Körper fühlen, aus einigen alten Gewohnheiten herauskommen und endlich wieder das Gefühl haben, selbst bestimmen zu können, wohin die Reise geht.
Dann beginnt sie zu lesen.
Ausbildungen. Seminare. Programme.
Und plötzlich ist da diese Frage:
Was davon brauche ich eigentlich?
Muss sie eine Ausbildung machen, wenn sie tiefer einsteigen möchte? Ist ein Seminar einfach nur eine kürzere Ausbildung? Und was genau ist eigentlich ein Programm?
Vielleicht kennst du diese Unsicherheit.
Denn Begriffe wie Kurs, Seminar, Programm oder Ausbildung werden heute überall verwendet – und längst nicht immer bedeuten sie dasselbe.
Deshalb möchten wir dir erklären, was wir in der Orenda Academy darunter verstehen.
Denn hinter diesen Begriffen steckt für uns nicht einfach nur eine unterschiedliche Anzahl von Unterrichtsstunden.
Es geht vor allem um eine andere Frage:
Was möchtest du am Ende dieses Weges mitnehmen?
Drei Wege – drei unterschiedliche Ausgangspunkte
Ganz vereinfacht könnte man sagen:
In einer Ausbildung möchtest du etwas fundiert lernen, verstehen und später anwenden können.
In einem Seminar möchtest du etwas verstehen und gleichzeitig selbst erfahren.
In einem Programm möchtest du etwas in deinem eigenen Leben verändern.
Natürlich sind die Grenzen nicht mit dem Lineal gezogen.
Eine Ausbildung kann dich persönlich verändern.
Ein Seminar kann einen Entwicklungsprozess anstoßen.
Und in einem Programm wirst du vermutlich eine ganze Menge lernen.
Der entscheidende Unterschied liegt deshalb nicht darin, was unterwegs alles passieren darf.
Er liegt in dem Ziel, mit dem du deinen Weg beginnst.
Die Ausbildung – wenn aus Interesse Können werden soll
Eine Ausbildung beginnt für uns nicht in erster Linie mit der Frage:
„Was möchte ich gerade in meinem Leben verändern?“
Sondern eher mit:
„Was möchte ich wirklich lernen, verstehen und sicher anwenden können?“
Wer eine Ausbildung beginnt, möchte sich fundiertes Wissen und Fähigkeiten aneignen.
Je nach Ausbildung gehören dazu theoretische Grundlagen, Zusammenhänge, praktische Kompetenzen, Methoden, Übungen und die Fähigkeit, das Gelernte zunehmend selbstständig anzuwenden.
Doch zwischen etwas gelesen haben, etwas verstanden haben und etwas wirklich beherrschen liegt ein erheblicher Unterschied.
Deshalb braucht eine Ausbildung Zeit.
Nicht weil wir Lernen künstlich verlängern möchten.
Sondern weil Wissen sich setzen muss.
Erfahrung entstehen muss.
Fragen manchmal erst auftauchen, nachdem man etwas ausprobiert hat.
Und weil gerade dort, wo später andere Menschen begleitet werden sollen, noch etwas Entscheidendes hinzukommt:
Verantwortung.
Eine Methode anwenden zu können bedeutet noch nicht automatisch, mit allen Situationen umgehen zu können, die dabei entstehen.
Deshalb verstehen wir Ausbildung nicht als möglichst schnelle Sammlung von Methoden und Zertifikaten.
Für uns ist sie ein Lernweg, auf dem aus Wissen nach und nach Kompetenz entstehen darf.
🌿 Aus der Academy
Als Thomas mit seiner Ausbildung begann, interessierten ihn vor allem die Methoden.
Was kann ich damit machen?
Wie funktioniert diese Technik?
Wann wende ich welche Methode an?
Am liebsten hätte er vermutlich nach jeder Lektion ein weiteres Werkzeug in seinen imaginären Werkzeugkoffer gelegt.
Doch irgendwann bemerkte er etwas.
Die schwierigsten Lektionen waren gar nicht diejenigen, bei denen er eine neue Methode lernen musste.
Es waren diejenigen, die ihn dazu brachten, seine eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.
Warum interpretiere ich diese Situation so?
Was gehört tatsächlich zu meinem Gegenüber – und was bringe ich selbst mit?
Kann ich etwas wahrnehmen, ohne sofort eine Erklärung daraus zu machen?
Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, mehr zu können.
Es ging darum, bewusster mit dem umzugehen, was er bereits gelernt hatte.
Denn besonders in der Arbeit mit Menschen reicht Wissen allein nicht aus.
Thomas steht beispielhaft für Erfahrungen, die Menschen während längerer Lern- und Entwicklungswege machen können.
Das Seminar – verstehen, erfahren und an sich selbst erleben
Ein Seminar nimmt in der Orenda Academy eine besondere Stellung ein.
Denn hier geht es nicht nur darum, Wissen aufzunehmen.
Und es geht auch nicht ausschließlich darum, etwas im eigenen Leben zu verändern.
Ein Seminar verbindet beides.
Du beschäftigst dich mit einem Thema, lernst seine Hintergründe kennen und erfährst, warum bestimmte Zusammenhänge oder Methoden funktionieren.
Aber wir bleiben nicht bei der Theorie stehen.
Du bekommst gleichzeitig die Möglichkeit, das Gelernte selbst zu erfahren.
Denn manche Dinge kann man sehr ausführlich erklären – und hat sie trotzdem noch nicht wirklich verstanden.
Man kann über Wahrnehmung sprechen.
Über Aufmerksamkeit.
Über Schutzstrategien.
Über innere Haltung.
Oder darüber, wie unsere eigenen Erfahrungen beeinflussen, was wir in einer Situation wahrnehmen.
Das alles lässt sich erklären.
Doch irgendwann wird aus der Frage
„Warum funktioniert das so?“
eine andere:
„Und wie zeigt sich das eigentlich bei mir?“
Genau dort beginnt die zweite Ebene eines Seminars.
Wissen trifft Erfahrung
Ein gutes Beispiel dafür ist unser Meisterseminar.
Natürlich wird dort Wissen vermittelt.
Die Schüler beschäftigen sich mit Hintergründen und Zusammenhängen, mit Wahrnehmung, Bewusstsein, schamanischer Arbeit, innerer Haltung und vielen weiteren Themen.
Aber das allein würde unserem Verständnis von Meisterschaft nicht entsprechen.
Denn zu wissen, dass die eigene Geschichte die Wahrnehmung beeinflussen kann, ist etwas anderes, als diesen Einfluss plötzlich bei sich selbst zu entdecken.
Zu verstehen, was Neutralität bedeutet, ist etwas anderes, als in einer konkreten Situation festzustellen:
„Hoppla. So neutral bin ich gerade überhaupt nicht.“
Und über Selbstreflexion zu lesen ist noch einmal etwas völlig anderes, als tatsächlich bereit zu sein, die eigenen Reaktionen anzuschauen.
Deshalb besteht ein Seminar bei uns aus zwei Bewegungen:
nach außen – zum Wissen
und
nach innen – zur eigenen Erfahrung.
Beides gehört zusammen.
Ein Seminar kann dich deshalb ebenfalls verändern
Damit nähert sich das Seminar an einer Stelle dem Programm an.
Auch im Seminar geht es schließlich immer wieder um dich selbst.
Der Unterschied liegt im Ausgangspunkt.
Bei einem Programm ist die persönliche Veränderung das eigentliche Ziel.
Beim Seminar ist die eigene Erfahrung ein Teil des Lernens.
Du möchtest etwas verstehen – und indem du es selbst erlebst, bekommt dieses Wissen eine andere Tiefe.
Natürlich kann dich das verändern.
Vielleicht wirst du manches anschließend völlig anders betrachten.
Vielleicht entdeckst du etwas über dich, mit dem du überhaupt nicht gerechnet hast.
Aber Veränderung ist hier nicht einfach ein versprochenes Endprodukt.
Sie kann dadurch entstehen, dass aus theoretischem Wissen erlebtes Wissen wird.
Und genau deshalb können manche unserer Seminare über einen längeren Zeitraum gehen.
Erfahrung lässt sich nicht beliebig beschleunigen.
Manches muss man lernen.
Manches muss man ausprobieren.
Und manches muss man erst einmal eine Weile mit sich herumtragen, bevor man wirklich versteht, was es bedeutet.
Das Programm – wenn es um deine eigene Veränderung geht
Und dann gibt es noch einen ganz anderen Ausgangspunkt.
Vielleicht möchtest du überhaupt nichts für einen späteren Beruf lernen.
Du möchtest niemanden behandeln.
Du möchtest keine Methode beherrschen.
Du brauchst auch kein Zertifikat.
Du möchtest schlicht sagen können:
„Da gibt es etwas in meinem Leben, das ich verändern möchte.“
Dann sprechen wir in der Orenda Academy von einem Programm.
Ein Programm begleitet dich über einen bestimmten Zeitraum bei einem konkreten persönlichen Anliegen.
Du bekommst Wissen, Anregungen, Übungen, Aufgaben und einzelne Schritte an die Hand.
Aber nicht mit dem Ziel, dass du dieses Wissen anschließend professionell für andere Menschen einsetzen kannst.
Du nutzt es für dich.
Damit aus einem
„Eigentlich müsste ich …“
nach und nach ein
„Ich fange jetzt damit an.“
werden kann.
Orenda Balance – Veränderung endet nicht mit einer Zahl auf der Waage
Ein Beispiel dafür ist unser Orenda Balance Programm.
Natürlich geht es dort auch um Ernährung, Körper und Gewicht.
Aber nachhaltige Veränderung bedeutet für uns mehr, als für einige Wochen einen Plan einzuhalten und anschließend wieder zum bisherigen Alltag zurückzukehren.
Deshalb reicht der Weg bis in die Erhaltungsphase hinein.
Denn Gewicht zu verändern ist eine Sache.
Neue Gewohnheiten so in das eigene Leben zu integrieren, dass sie dort auch bleiben können, eine andere.
Das Ziel besteht nicht darin, dass Teilnehmer anschließend andere Menschen in Ernährungsfragen ausbilden können.
Sie sollen das erworbene Wissen nutzen, um ihren eigenen Alltag zu verändern und einen Weg zu finden, der langfristig zu ihnen passt.
Genau das macht Orenda Balance zu einem Programm.
„Aufräumen im Kopf“ – wenn aus „Ich müsste“ endlich „Ich fange an“ wird
Ein anderes Beispiel ist unser Programm „Aufräumen im Kopf“.
Vielleicht kennst du das:
Eigentlich möchtest du längst Ordnung schaffen.
In der Wohnung.
In den Schränken.
Bei den Dingen, die sich über Jahre angesammelt haben.
Vielleicht auch in Bereichen des Alltags, in denen du längst den Überblick verloren hast.
Du weißt sogar, dass du etwas tun möchtest.
Nur der Anfang wird immer größer.
Wo fange ich an?
Was zuerst?
Muss ich gleich den ganzen Keller ausräumen?
Was mache ich mit all den Dingen?
Und warum stehe ich manchmal vor einem Schrank, möchte endlich loslegen – und habe fünf Minuten später plötzlich etwas ganz anderes zu tun?
Genau hier setzt „Aufräumen im Kopf“ an.
Nicht mit dem Anspruch, dass innerhalb eines Wochenendes das gesamte Leben neu sortiert sein muss.
Sondern mit einzelnen, überschaubaren Schritten, die dabei unterstützen, wieder Ordnung in die eigene Umgebung und Stück für Stück mehr Struktur in den Alltag zu bringen.
Es geht ums Anfangen.
Ums Dranbleiben.
Und darum, Aufgaben so klein und überschaubar zu machen, dass aus einem überwältigenden
„Ich müsste endlich alles aufräumen“
ein konkretes
„Das mache ich heute.“
werden kann.
Natürlich dürfen wir dabei auch hinschauen, warum uns manche Dinge schwerfallen oder weshalb wir uns von bestimmten Gegenständen nur schwer trennen können.
Aber das Nachdenken darüber ist nicht das eigentliche Ziel.
Das Ziel ist, ins Tun zu kommen und wieder Ordnung ins eigene Leben zu bringen.
Auch hier lernst du etwas.
Aber nicht, damit du anschließend anderen Menschen das Aufräumen beibringen kannst.
Du nutzt Wissen, Anregungen, Aufgaben und konkrete Schritte, um in deinem eigenen Leben etwas zu verändern.
Programme können ganz unterschiedliche Themen haben
Orenda Balance und „Aufräumen im Kopf“ könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein.
Das eine beschäftigt sich mit Körper, Ernährung und langfristiger Stabilisierung.
Das andere mit Wohnung, Alltag, Struktur und dem Weg vom Überfordertsein ins Tun.
Und künftig können weitere Programme mit völlig anderen Themen hinzukommen.
Das verbindende Element ist deshalb nicht das Thema.
Es ist das Ziel:
Ein Programm unterstützt dich dabei, in deinem eigenen Leben etwas zu verstehen, anzugehen und möglichst nachhaltig zu verändern.
Und was ist mit Kursen?
Den Begriff „Kurs“ wirst du bei uns derzeit kaum finden.
Das hat einen einfachen Grund:
Wir haben momentan keine Angebote, für die wir diese zusätzliche Bezeichnung benötigen.
Natürlich ist „Kurs“ kein falscher Begriff. Im allgemeinen Sprachgebrauch kann damit nahezu jede Form organisierten Lernens gemeint sein.
Für die Orenda Academy möchten wir jedoch möglichst klar benennen, was dich bei einem Angebot erwartet.
Deshalb unterscheiden wir derzeit bewusst zwischen:
Ausbildung – Seminar – Programm.
Sollte irgendwann ein Lernangebot entstehen, für das „Kurs“ tatsächlich die treffendste Bezeichnung ist, darf sich das selbstverständlich ändern.
Eine Academy darf schließlich ebenfalls weiterlernen.
Was passt nun zu mir?
Vielleicht lässt sich die Entscheidung mit drei Fragen etwas leichter machen.
Möchtest du etwas fundiert lernen und später anwenden können?
Dann solltest du dir unsere Ausbildungen ansehen.
Hier stehen Wissen, Fähigkeiten, praktische Kompetenz und langfristiges Lernen im Mittelpunkt.
Möchtest du verstehen, warum etwas funktioniert – und gleichzeitig erfahren, was dieses Wissen mit dir selbst zu tun hat?
Dann könnte ein Seminar zu dir passen.
Hier verbinden sich Wissen und Selbsterfahrung.
Gibt es etwas in deinem eigenen Leben, das du verändern möchtest?
Dann lohnt sich ein Blick auf unsere Programme.
Hier steht nicht die spätere Anwendung für andere im Mittelpunkt.
Hier geht es zunächst einmal um dich.
Und manchmal führt ein Weg zum nächsten
Sabine sitzt noch immer vor ihrem Laptop.
Der Kaffee ist inzwischen endgültig ungenießbar.
Aber eine Sache ist klarer geworden.
Sie braucht keine Ausbildung.
Zumindest jetzt nicht.
Sie möchte zunächst etwas in ihrem eigenen Leben verändern.
Also schaut sie sich die Programme an.
Vielleicht bleibt es dabei.
Vielleicht stößt sie irgendwann auf ein Seminar und denkt:
„Das möchte ich nicht nur wissen. Das möchte ich selbst erfahren.“
Und vielleicht sitzt sie eines Tages wieder vor ihrem Laptop und merkt:
„Jetzt möchte ich es wirklich lernen.“
Dann beginnt möglicherweise eine Ausbildung.
Aber diese Entscheidung muss heute noch niemand treffen.
Lernen und persönliche Entwicklung verlaufen selten auf einer schnurgeraden Linie.
Manchmal beginnt ein großer Weg mit einer Ausbildung.
Manchmal mit einem Seminar.
Und manchmal beginnt er schlicht mit dem Gedanken:
So wie es gerade ist, möchte ich etwas verändern.
Vielleicht reicht genau dieser Gedanke für den ersten Schritt.
🌿 Wissen & Lernwege
In der Orenda Academy findest du unterschiedliche Möglichkeiten, Wissen zu vertiefen, Erfahrungen zu sammeln und Veränderungen im eigenen Leben bewusst anzugehen.
Unsere Ausbildungen vermitteln fundiertes Wissen und Fähigkeiten.
Unsere Seminare verbinden Verstehen mit eigener Erfahrung.
Unsere Programme begleiten dich Schritt für Schritt bei einem konkreten Veränderungswunsch in deinem eigenen Leben.
Du musst heute noch nicht wissen, wohin dein gesamter Weg führen soll.
Manchmal reicht es vollkommen, den nächsten Schritt zu erkennen.
Entdecke die Orenda Academy:
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