☕ Claudias Wochenwahnsinn
Blick hinter die Kulissen
Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob wir in den letzten Monaten heimlich gegen unsere eigenen Gewohnheiten gearbeitet haben.
Denn wer uns kennt, weiß:
Zwanzig Jahre lang funktionierte Orenda ungefähr nach dem Prinzip:
„Oh, das ist eine gute Idee!“
…und fünf Minuten später war sie auch schon umgesetzt.
Inzwischen sitzen wir montags tatsächlich zusammen, haben einen Redaktionsplan, planen Beiträge Monate im Voraus und diskutieren ernsthaft darüber, welcher Podcast an welchem Sonntag erscheint.
Wir erschrecken uns manchmal selbst.
Mein persönlicher Endgegner der letzten zwei Wochen…
…war allerdings weder eine Fliege noch eine Spinne.
Es war die Bürokratie.
Ich erspare euch die Details.
Sagen wir einfach so:
Wenn Geduld eine olympische Disziplin wäre, hätte ich in den letzten Tagen gute Chancen auf eine Medaille gehabt.
Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich Zeit empfunden werden kann.
Für mich dauert ein Tag ungefähr 24 Stunden.
Für manche Behörden scheint er dagegen eher zwei bis drei Wochen zu umfassen.
Also hieß es:
recherchieren…
telefonieren…
warten…
noch einmal warten…
und zur Abwechslung vielleicht noch ein bisschen warten.
Ich übe mich inzwischen in Gelassenheit.
Mal mit mehr…
…mal mit weniger Erfolg.
Zur Ablenkung…

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…ging es natürlich
auf die Annakirmes.
Iris und ich beschlossen, einen Backfisch zu essen.
Ohne Brötchen selbstverständlich.
Man wird ja vernünftig.
Dachten wir zumindest.
Die Panade hatte offensichtlich andere Pläne.
Meine Waage übrigens auch.
Die war der festen Überzeugung, dass der Zeiger ausnahmsweise einmal nach oben statt nach unten wandern sollte.
Zum Glück blieb die magische Grenze von 10 Kilogramm Gewichtsabnahme trotzdem bestehen.
Der Backfisch war es wert.
Zumindest rede ich mir das seitdem erfolgreich ein.
Christina war ebenfalls beschäftigt…
…und zwar mit neuen Podcasts.
Es ist immer wieder faszinierend, wie aus einem geschriebenen Text plötzlich eine Geschichte wird, sobald Christina sie spricht.
Jedes Mal denke ich:
„Ja… genau so sollte sie klingen.“
Im Medizinrat & Ideenschmiede…
…haben wir inzwischen übrigens einen festen Platz für unsere Montagsrunden geschaffen.
Der Name entstand eigentlich ganz von allein.
Anfangs wollten wir dort nur besondere Fälle besprechen.
Mittlerweile geht es um viel mehr.
Wir tauschen Erfahrungen aus.
Entwickeln neue Ideen.
Planen Veranstaltungen.
Überlegen, welche Themen Menschen wirklich bewegen.
Und manchmal entsteht aus einem einzigen Satz plötzlich eine völlig neue Rubrik.
Genau dort wurde übrigens auch unser Orenda-Magazin geboren.
Und in dieser Woche haben wir einen Meilenstein erreicht.
Unser kompletter Themenplan für das Orenda-Magazin bis Ende 2026 steht.
Dazu kommt inzwischen sogar ein Werbe- und Veröffentlichungsplan.
Wenn mir das jemand im März erzählt hätte, hätte ich wahrscheinlich laut gelacht.
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Und plötzlich…
…merken wir, dass etwas passiert.
Die Klickzahlen steigen.
Podcast und wissenschaftlicher Blog ergänzen sich genau so, wie wir es uns erhofft hatten.
Besonders schön finden wir, dass inzwischen sowohl Frauen als auch Männer unsere Beiträge lesen.
Das bestätigt uns darin, dass Geschichten und Wissenschaft offenbar wunderbar zusammenpassen.
Was uns allerdings noch ein wenig fehlt…
…seid ihr.
Oder genauer gesagt:
eure kleinen Daumen. 👍
Unsere Beiträge werden gelesen.
Unsere Podcasts werden gehört.
Aber die berühmten Likes scheinen manchmal noch etwas schüchtern zu sein.
Vielleicht trauen sie sich ja irgendwann aus ihrem Versteck.
Wir würden uns jedenfalls freuen.
Denn sie helfen tatsächlich dabei, dass unsere Inhalte noch mehr Menschen erreichen.
Was uns allerdings wirklich überrascht…
…sind zwei ganz andere Dinge.
Zum einen lieben viele von euch offenbar Iris‘ Baumbilder.
Und ganz ehrlich:
Das verstehen wir.
Sie erzählen oft mehr als tausend Worte.
Zum anderen scheinen unsere neuen Comicfiguren ebenfalls gut anzukommen.
Ich muss allerdings zugeben:
Als Comic sehe ich auch wirklich erstaunlich gut & mega esoterisch aus – urteilt selbst:

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Vermutlich deutlich spiritueller, als ich mich selbst jemals beschreiben würde.
Aber ich finde, man sollte auch über sich selbst lachen können.
Das Leben ist ernst genug.
Da darf man sich ruhig auch einmal mit einem Augenzwinkern betrachten.
Und sonst?
Unser neuer Meisterschüler hat sich inzwischen richtig gut in unserer Online-Akademie eingelebt und arbeitet dort bereits fleißig an den ersten Lektionen.
Außerdem begleiten uns gerade wieder einige neue Klienten mit spannenden Fragestellungen.
Genau das mag ich an meiner Arbeit.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit.
Und manchmal dürfen wir gemeinsam ein kleines Stück davon entschlüsseln.
🌿 Zum Schluss…
Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, muss ich manchmal selbst schmunzeln.
Eigentlich wollten wir Ende März nur unsere Webseiten neu gestalten.
Heute sprechen wir über Podcastpläne, Blogartikel, Baumbilder, Comics, Veranstaltungen, Redaktionskonferenzen und Veröffentlichungspläne.
Irgendwann dazwischen muss aus einer Idee wohl ein Magazin geworden sein.
Wann genau das passiert ist?
Ganz ehrlich…
…wir wissen es selbst nicht.
Wir wissen nur, dass es sich richtig anfühlt.
Und deshalb machen wir einfach weiter.
Mit Herz.
Mit Humor.
Mit ganz viel Kaffee.
Und – wenn es sein muss – auch mit einem Backfisch ohne Brötchen.
Bis zum nächsten Wochenwahnsinn.
Eure Claudia 🌿
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💚
„Sollte in den nächsten zwei Wochen doch noch eine Fliege den Thermobecher übernehmen oder Bailey beschließen, seine Zuständigkeit auf Spinnen auszuweiten, erfahrt ihr das selbstverständlich in der nächsten Ausgabe.“
🤣


