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Hinter den Kulissen der Orenda

Ich hatte ja eigentlich gehofft, euch würde es hier bei uns nicht langweilig werden.

Da ich aber befürchtete, dass „Ein Blick hinter die Kulissen“ auf Dauer vielleicht doch etwas zu harmlos klingt, habe ich kurzerhand beschlossen, unsere kleine Tagebuch-Rubrik umzubenennen.

Herzlich willkommen bei „Claudias Wochenwahnsinn“.

Ich finde, der Titel beschreibt die letzten Wochen deutlich treffender.

Und bevor jetzt jemand denkt: „Ach, so schlimm kann das doch gar nicht sein…“

Nun ja…

Macht euch einen Kaffee – möglichst mit Deckel. Man weiß schließlich nie, wie viele kaffeesüchtige, suizidale Fliegen sich gerade in der näheren Umgebung aufhalten. 😉.

Ich verspreche euch schon jetzt:

Langweilig wird es garantiert nicht.

Kennt ihr das?

Ihr setzt euch hin und denkt:

„Ach, in den letzten Wochen ist eigentlich gar nicht so viel passiert…“

Und fünf Minuten später stellt ihr fest, dass ihr gar nicht wisst, womit ihr anfangen sollt.

Genau so ging es mir gerade.

Mein letzter Tagebucheintrag ist tatsächlich schon fast einen Monat her. Unglaublich. Dabei hatte ich fest vor, regelmäßig zu schreiben. Aber wie das eben so ist: Das Leben hält sich selten an den Kalender.

Und wenn ich die letzten Wochen Revue passieren lasse, dann war das eher eine Achterbahnfahrt als ein ruhiger Sommer.

Beginnen wir mit dem, was mich wahrscheinlich am meisten bewegt.

Viele von euch haben bereits mitbekommen, dass wir unsere Joy verloren haben.

Es fällt mir immer noch schwer, darüber zu schreiben.

Wer schon einmal ein Tier verloren hat, weiß, dass sie nicht „nur ein Hund“ sind. Sie sind Familienmitglieder, Seelentröster, Wegbegleiter und manchmal die besten Zuhörer der Welt.

Die ersten Tage danach war es ungewohnt still.

Nicht nur im Haus.

Auch in unseren Herzen.

Aber das Leben hat die merkwürdige Eigenschaft, uns irgendwann sanft wieder nach vorne zu schieben. Nicht, weil wir vergessen. Sondern weil wir lernen, mit der Erinnerung weiterzugehen.

Und genau das versuchen wir gerade.

Während wir noch trauerten, stand plötzlich ein ganz anderes Projekt im Mittelpunkt.

Unser mögliches neues Zuhause.

Nach unzähligen Hausbesichtigungen, Grundrissen, Diskussionen, Hoffnungen und gelegentlichen kleinen Enttäuschungen haben wir endlich ein Haus gefunden, bei dem wir sagen konnten:

„Ja… das könnte unser neues Kapitel werden.“

Ob es wirklich klappt?

Das entscheidet nun nicht mehr nur unser Herz.

Die komplette Finanzierungsmappe ist inzwischen bei der Bank.

Alles ist eingereicht.

Jedes Formular.

Jeder Nachweis.

Jedes Blatt Papier.

Jetzt beginnt vermutlich der schwierigste Teil der ganzen Geschichte.

Das Warten.

Und glaubt mir…

Geduld gehört nicht unbedingt zu meinen größten Talenten.

Falls also jemand noch zwei freie Daumen hat:

Wir könnten sie gerade sehr gut gebrauchen.

Während wir also zwischen Hoffnung und Hausfinanzierung pendeln, ist bei Orenda selbst ebenfalls unglaublich viel passiert.

Eigentlich wollten wir „nur“ einen Podcast machen.

Wie so oft bei uns…

…ist daraus etwas deutlich Größeres geworden.

Plötzlich entstand die Idee eines richtigen Magazins.

Nicht einfach nur Blog.

Nicht einfach nur Podcast.

Sondern beides zusammen.

Geschichten zum Zuhören.

Hintergrundwissen zum Nachlesen.

Wissenschaft, Erfahrungen, Emotionen und ein bisschen Alltag.

Je länger wir daran gearbeitet haben, desto klarer wurde uns:

Genau das sind wir.

Und ehrlich gesagt macht uns dieses neue Konzept unglaublich viel Freude.

Passend dazu hat Iris beschlossen, dass es wohl Zeit für frischen Wind wird.

Oder anders gesagt:

Iris hat Social Media entdeckt.

Seitdem sieht bei Orenda irgendwie alles anders aus.

Neue Logos.

Neue Farben.

Neue Shirts.

Ein neues Erscheinungsbild.

Neue Ideen.

Ich muss zugeben…

Am Anfang war ich etwas skeptisch.

Heute gefällt es mir richtig gut.

Und wenn ich sehe, wie viel Herzblut Iris inzwischen in unsere Außenwirkung steckt, dann freue ich mich einfach darüber, wie sich alles weiterentwickelt.

Natürlich lief dabei nicht immer alles reibungslos.

Aber wer Iris kennt, weiß inzwischen:

Technik und sie führen eine sehr… intensive Beziehung.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir darüber zum Jahresende noch herzlich lachen werden.

Auch unsere Academy wächst langsam aber stetig weiter.

Neue Programme entstehen.

Kurse werden fertiggestellt.

Ideen, die jahrelang nur auf Notizzetteln gelebt haben, bekommen endlich ihren festen Platz.

Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, wie nach und nach alles zusammenwächst.

Und weil wir gerade bei schönen Entwicklungen sind…

Unsere Balance-Gruppe macht mich wirklich stolz.

Viele Teilnehmer sind weiterhin mit Begeisterung dabei.

Die ersten persönlichen Etappenziele wurden erreicht.

Es wird gelacht.

Es wird geflucht.

Es wird durchgehalten.

Und genau das macht den Unterschied.

Meine eigene Waage…

…hat allerdings beschlossen, momentan eine kleine Denkpause einzulegen.

Ich stehe gerade.

Früher hätte mich das vermutlich frustriert.

Heute weiß ich:

Auch Stillstand gehört manchmal dazu.

Der Körper hat eben sein eigenes Tempo.

Also machen wir einfach weiter.

Schließlich ist ein Marathon auch nicht nach dem ersten Kilometer entschieden.

Apropos Tempo…

Sprechen wir kurz über das Wetter.

Oder besser gesagt:

Über den Versuch, bei 42 Grad noch einen klaren Gedanken zu fassen.

Ich dachte ja immer, Gehirne frieren ein.

Nach dieser Hitzewelle bin ich allerdings zu einer völlig neuen wissenschaftlichen Erkenntnis gelangt:

Meins ist offensichtlich eingetrocknet.

Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich teilweise minutenlang irgendwo stand und ernsthaft überlegen musste, was ich eigentlich gerade machen wollte.

Die einzige vernünftige Lösung war unser Pool.

Dort ließ es sich zumindest halbwegs aushalten.

Arbeiten ging.

Denken eher weniger.

Inzwischen haben wir wieder angenehmere 24 Grad.

Dafür versucht der Wind nun täglich, unsere Gartenmöbel in die Nachbarschaft umzusiedeln.

Und die Wetter-App?

Die kündigt seit Tagen zuverlässig Gewitter an.

Nur leider offenbar für die falsche Adresse.

Ich glaube inzwischen, unser Regen hat beschlossen, dauerhaft in die Eifel umzuziehen.

Hier kommen höchstens ein paar Tropfen vorbei, um freundlich Hallo zu sagen.

Trotz Sommerferien und Urlaubszeit sind wir übrigens unglaublich dankbar.

Denn entgegen aller Erwartungen herrscht bei uns gar kein richtiges Sommerloch.

Natürlich gibt es ruhigere Tage.

Aber genau diese nutzen wir.

Für neue Kurse.

Für neue Ideen.

Für Veranstaltungen.

Für das Magazin.

Für die Academy.

Und manchmal auch einfach dafür, wieder ein Stück weiter an unserem großen Traum zu bauen.

Wenn ich diese Zeilen jetzt so lese, frage ich mich ehrlich, wie wir das alles in nur wenigen Wochen geschafft haben.

Wahrscheinlich genauso wie immer.

Mit viel Idealismus.

Ein bisschen Chaos.

Sehr viel Kaffee.

Menschen, die an uns glauben.

Und der festen Überzeugung, dass sich jede Mühe irgendwann auszahlt.

Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet.

Danke für eure Nachrichten.

Eure Unterstützung.

Euer Vertrauen.

Und dafür, dass ihr nicht nur unsere Arbeit verfolgt, sondern inzwischen auch ein kleines bisschen an unserem ganz normalen Wahnsinn teilnehmt.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Folge.

Wobei…

…wenn ich ehrlich bin, habe ich ein bisschen Angst davor, was das Leben bis dahin wieder für uns bereithält.

Aber langweilig wird es ganz bestimmt nicht.

Bis bald!

Eure Claudia 💛

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📌 Diese Woche bei Orenda

🏡 Hausstatus: Finanzierung ist eingereicht – jetzt heißt es Daumen drücken.

🎙️ Neu: Das Orenda Magazin verbindet ab sofort Blog und Podcast.

👕 Orenda wächst: Neues Logo, neues Outfit und ein frischer Auftritt begleiten unseren Weg.

⚖️ Balance: Die ersten Etappenziele unserer Teilnehmer sind erreicht – und darauf sind wir richtig stolz.

Kaffeeverbrauch: Unverändert hoch.

🧠 Gehirnstatus: Nach 42 Grad leicht eingetrocknet, aber grundsätzlich noch funktionsfähig.

 

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