Manchmal sitze ich vor diesem Tagebuch und denke:
„Diese Woche ist eigentlich gar nichts passiert.“
Und dann beginne ich zu schreiben…
…und plötzlich frage ich mich, wie wir das alles eigentlich in nur wenigen Tagen untergebracht haben.
Beginnen wir mit den guten Nachrichten:
Meine persönliche Reise geht weiter.
Die Waage zeigte in dieser Woche 7,1 kg weniger als zu Beginn meiner Abnehmreise.
7,1 kg.
Wenn ich an die ersten Tage zurückdenke, als die Balance Challenge noch in den Startlöchern stand und niemand wusste, wie sich alles entwickeln würde, erfüllt mich das schon mit ein wenig Stolz.
Nicht nur bei mir.
Auch einige unserer Teilnehmer machen weiterhin großartige Fortschritte.
Es ist ein wunderschönes Gefühl zu sehen, wie Menschen beginnen, wieder Vertrauen in sich selbst und ihren Körper zu entwickeln.
Und während die einen Gewicht verlieren, verliere ich zurzeit hauptsächlich den Überblick.
Denn unsere Academy wächst weiter.
Neue Kurse entstehen, bestehende Programme werden fertiggestellt und überall tauchen kleine Baustellen auf, die vorher niemand gesehen hat.
So wie auf unserer Webseite.
Kennt ihr diese Momente, in denen man überzeugt ist, endlich fertig zu sein?
Und dann entdeckt man plötzlich einen Bereich, der noch gar nicht fertig ist?
Genau das ist passiert.
Ich war mir sicher, alles sei abgeschlossen.
Die Webseite war schließlich wieder online.
Die Academy füllte sich.
Die Kurse standen.
Die Events waren eingetragen.
Und dann…
…entdeckte ich einen Bereich, den ich schlicht vergessen hatte.
Man könnte es professionell „Optimierungspotenzial“ nennen.
Ich nenne es eher „typisch Claudia“.
Auch Christina hat derzeit alle Hände voll zu tun.
Nach einer kleinen Operation kuriert sie sich gerade zuhause aus.
Natürlich wollte ich ihr die Zeit der Erholung etwas angenehmer gestalten.
Also habe ich ihr neue Podcasts zum Einsprechen geschickt.
Ich finde, das ist echte Fürsorge.
Andere bekommen Blumen.
Bei Orenda bekommt man Arbeit.
💛
Und dann war der Tag ganz plötzlich da, als Iris Social Media entdeckte
Denn mal ehrlich…
Vor einigen Monaten war Social Media Marketing für Iris ungefähr das, was der Strand für einen Fisch ist:
Man wusste, dass er existiert.
Man war sich aber nicht ganz sicher, warum. OK, das ist übertrieben, denn mal reinschauen, lesen was einen interessiertoder auch einfahch mal über manche Posts lachen, das macht sie ja schon seit Jahren,
Aber jetzt ganz plötzlich…
…hat Iris Social Media für neues Marketing entdeckt.
Nicht nur ein bisschen.
Nicht vorsichtig.
Nein.
Richtig.
Mit Logoideen.
Mit Beiträgen.
Mit Videos.
Mit TikTok.
(Wir erinnern uns an den beinahe preisverdächtigen Zusammenbruch beim Versuch, ein Video hochzuladen.)
Und nun stellt sich manch einer vielleicht die Frage:
Warum heißt YouTube plötzlich anders?
Warum sehen die Logos anders aus?
Warum tauchen plötzlich neue Farben, neue Bilder und neue Ideen auf?
Die Antwort ist erstaunlich einfach:
Weil wir uns verändern.
Nicht in unserem Kern.
Nicht in unserer Arbeit.
Nicht in unseren Werten.
Aber in der Art, wie wir nach außen sichtbar werden.
Denn die Orenda von heute ist nicht mehr dieselbe wie vor zehn oder zwanzig Jahren.
Wir sind gewachsen.
Die Praxis ist gewachsen.
Unsere Onlineangebote sind gewachsen.
Die Academy ist entstanden.
Neue Programme sind hinzugekommen.
Und so entstand irgendwann die Frage:
Wenn sich alles weiterentwickelt…
…warum sollte dann ausgerechnet unser Erscheinungsbild stehen bleiben?
Also wurde diskutiert.
Entworfen.
Verworfen.
Neu entworfen.
Wieder verworfen.
Und schließlich entstanden neue Logos, neue Ideen und ein neuer gemeinsamer Auftritt.
Und während Claudia darüber nachdachte, wie man Webseiten umbaut, Kurse erstellt, Häuser sucht und gleichzeitig 7,1 kg verliert…
…entdeckte Iris plötzlich die Welt der sozialen Medien.
Seitdem vergeht kaum eine Woche ohne neue Ideen.
Neue Beiträge.
Neue Bilder.
Neue Kanäle.
Neue Fragen.
Und gelegentlich auch neue technische Herausforderungen.
Man könnte fast sagen:
Die Praxis entwickelt sich weiter.
Die Academy entwickelt sich weiter.
Und Iris entwickelt sich gerade zur Social-Media-Beauftragten wider Willen.
Wir beobachten die Entwicklung mit Interesse.
Und einer gewissen Vorsicht.
Denn niemand weiß, was passiert, wenn sie als nächstes auch noch Pinterest vollständig verstanden hat.
😄
Auch unsere Haussuche beschäftigt uns weiterhin.
Langsam habe ich das Gefühl, dass die Eifel unsere Geduld testen möchte.
Wir haben weitere Häuser besichtigt.
Geträumt.
Geplant.
Verworfen.
Neu gerechnet.
Wieder geplant.
Und inzwischen überlegen wir sogar, ob ein Mietobjekt vielleicht die bessere Zwischenlösung sein könnte.
Die Wahrheit ist:
Wir suchen nicht einfach ein Haus.
Wir suchen einen Ort für uns.
Für unsere Hunde.
Für die Praxis.
Für unsere Klienten.
Für neue Ideen.
Und für die nächsten Jahre unseres Lebens.
Leider gehört zu dieser Geschichte auch ein Kapitel, das mich immer wieder traurig und wütend macht.
Seit fast drei Jahren erlebe ich, wie versucht wird, die Lebensleistung meines Vaters kleinzureden nur um mir mein Erbe vozuenthalten. da wird getrickst, Gelogen und Gemauschelt, was das Zeug hält.
Ein Mann, der sein Leben lang in Spitzenpositionen gearbeitet und Verantwortung getragen hat, musste dann plötzlich von einer kleinen Sekretärin finanziert werden. Ja, das klingt nicht nur in Euren Ohren komisch.
Manchmal gibt es Themen, die man nicht lösen kann.
Man kann nur lernen, seinen Frieden damit zu finden.
Leicht ist das nicht.
Aber vielleicht gehört auch das zum Leben.
Während wir also Häuser suchen, Zukunftspläne schmieden und versuchen, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen, beschloss unser Haus, ebenfalls einen Beitrag zum Wochenprogramm zu leisten.
Gestern hatten wir plötzlich kein Wasser mehr.
Für knapp sechs Stunden.
Irgendetwas war durch die Erschütterungen der Straßenbauarbeiten beschädigt worden.
Und da standen wir nun.
Ohne Vorwarnung.
Ohne Wasser.
Der einsetzende Regen half übrigens überhaupt nicht weiter.
Dafür lernte ich in Rekordzeit, wie oft ich täglich Wasser benutze.
Kaffee.
Zähne putzen.
Toilette.
Hände waschen.
Tee kochen.
Hunde versorgen.
Geschirr spülen.
Duschen.
Nach sechs Stunden war mir klar:
Man hält vieles für selbstverständlich, bis es plötzlich nicht mehr da ist.
Und weil das Universum offensichtlich der Meinung war, dass all dies noch nicht reicht, gibt es natürlich auch Neuigkeiten von Joy.
Unsere kleine Angsthündin macht tatsächlich Fortschritte.
Sie geht inzwischen gemeinsam mit Bailey nach draußen.
Ein großer Erfolg.
Leider hat sie beschlossen, den zweiten Teil des Programms eigenständig zu optimieren.
Sie kommt nach dem Spaziergang wieder herein, um ihr Geschäft im Haus zu erledigen.
Besonders angetan hat es ihr dabei unsere Badezimmermatte.
Offenbar bietet diese einen deutlich höheren Komfortstandard als die eigens angeschafften Trainingsunterlagen.
Den Rest dürft ihr euch denken.
Zwischen Mäusen im Haus.
Wasserausfall.
Haussuche.
Academy.
Webseite.
Podcasts.
Sommerhitze.
Abnahme.
Hunden.
Und all den kleinen und großen Dingen des Lebens…
…bin ich trotzdem dankbar.
Denn trotz Sommerferien und Urlaubszeit dürfen wir feststellen, dass die Orenda weiter wächst.
Menschen buchen unsere Angebote.
Neue Ideen entstehen.
Projekte entwickeln sich.
Und selbst wenn manche Tage chaotisch wirken, erinnert mich genau das daran, warum wir all das machen.
Das Leben ist selten perfekt.
Aber genau in seiner Unvollkommenheit entstehen oft die Geschichten, über die wir später am herzlichsten lachen.
Bis zum nächsten Blick hinter die Kulissen.
Und falls ihr zufällig eine besonders weiche Badezimmermatte sucht…
…fragt bitte nicht nach unserer. 😄


