🌺 Für das, was gehen darf. Und für das, was neu entstehen möchte.
Es gibt Zeiten im Leben einer Frau, in denen sich etwas verändert.
Manchmal ganz sichtbar.
Die Kinder werden groß. Eine Beziehung endet oder beginnt. Der Körper verändert sich. Die Wechseljahre kündigen sich an oder liegen bereits hinter uns. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende und ein neuer wartet irgendwo vor uns.
Und manchmal ist es viel leiser.
Wir spüren nur:
So wie bisher möchte ich nicht weitergehen.
Vielleicht haben wir jahrelang funktioniert, getragen, versorgt, ausgehalten und uns angepasst.
Vielleicht waren wir für viele Menschen da – und haben dabei die Verbindung zu uns selbst ein wenig verloren.
Vielleicht merken wir irgendwann sogar, dass manche Vorstellungen davon, wie wir als Frau sein sollten, überhaupt nicht unsere eigenen sind.
Der Rite of the Womb lädt dich dazu ein, für einen Abend aus diesem Funktionieren herauszutreten.
Nicht, um jemand anderes zu werden.
Sondern um dich daran zu erinnern, wie es sich anfühlt, Frau zu sein – auf deine ganz eigene Weise.
🌿 Ein Ritual in einem Kreis von Frauen
Wenn du an diesem Abend zu uns kommst, sollst du nicht das Gefühl haben, einfach eine Veranstaltung zu besuchen.
Du betrittst einen vorbereiteten rituellen Raum.
Der Duft ausgewählter Räucherungen liegt in der Luft. Wir beginnen mit einem energetischen Clearing und lassen den Alltag langsam draußen.
Du musst nichts leisten.
Du musst nichts beweisen.
Und du musst nichts erzählen, was du nicht erzählen möchtest.
Du darfst erst einmal ankommen.
Gemeinsam öffnen wir den rituellen Raum. Der Klang der Trommel begleitet uns und führt die Aufmerksamkeit langsam fort vom Denken und hinein in die Wahrnehmung des eigenen Körpers.
Und irgendwann dorthin, wo an diesem Abend unser besonderes Augenmerk liegt:
in deinen Beckenraum.
🌺 Was Frauen vor uns getragen haben
Keine Frau beginnt ihre Geschichte bei null.
Lange bevor wir geboren wurden, gab es Vorstellungen davon, wie eine Frau zu sein hatte.
Still. Angepasst. Fürsorglich. Bescheiden.
Eine gute Ehefrau. Eine gute Mutter. Eine Frau, die sich kümmert, zurücknimmt und funktioniert – und deren eigene Wünsche allzu oft erst nach denen der anderen kamen.
Über lange Zeiträume hinweg waren die Möglichkeiten von Frauen eingeschränkt. Ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Selbstbestimmung, ihre Sexualität und selbst die Frage, welche Entscheidungen sie über ihr eigenes Leben treffen durften, wurden von Vorstellungen geprägt, die wir heute zum Teil längst überwunden glauben.
Und trotzdem können alte Rollenbilder weiterwirken.
Nicht als geheimnisvolle Last, die zwangsläufig von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Sondern ganz alltäglich:
durch Erziehung, familiäre Erwartungen, gesellschaftliche Vorstellungen, Glaubenssätze und durch das, was Mädchen darüber lernen, was eine „gute Frau“ angeblich ausmacht.
Unsere Mütter und Großmütter haben in anderen Zeiten gelebt als wir.
Manche haben sich gegen diese Vorstellungen aufgelehnt.
Manche haben unter ihnen gelitten.
Manche haben sie übernommen und an ihre Töchter weitergegeben, weil sie selbst nichts anderes kennenlernen konnten.
Und manches davon tragen wir vielleicht noch heute mit uns.
Vielleicht als schlechtes Gewissen, wenn wir uns selbst an die erste Stelle setzen.
Vielleicht in der Vorstellung, immer für alle da sein zu müssen.
Vielleicht darin, wie wir unseren Körper betrachten.
Wie wir unsere Sexualität erleben.
Wie selbstverständlich – oder eben nicht selbstverständlich – wir unsere Bedürfnisse aussprechen.
Oder darin, wie schwer es uns manchmal fällt, einfach zu sagen:
Ich möchte das.
Oder:
Ich möchte das nicht.
Der Rite of the Womb lädt uns ein, auch dieser Geschichte bewusst zu begegnen.
Nicht, um unseren Müttern oder Großmüttern die Schuld zu geben.
Und auch nicht, um ihre Geschichte auszulöschen.
Sondern um sie zu würdigen –
ohne alles weitertragen zu müssen.
🌙 Was davon gehört eigentlich zu mir?
Über eine geführte Meditation und bewusste Wahrnehmung richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unseren Beckenraum.
Denn dort befindet sich für viele Frauen ein ganz besonderer Ort ihrer Körperwahrnehmung.
Ein Ort von Schöpfung und Sexualität.
Von Kraft und Verletzlichkeit.
Von Erfahrungen und Veränderung.
Und vielleicht auch ein Bereich unseres Körpers, dem wir erstaunlich selten bewusst begegnen.
Im Ritual darfst du hineinspüren.
Nicht mit dem Kopf analysieren.
Nicht bewerten.
Einfach wahrnehmen.
Was fühlt sich dort weit an?
Was eng?
Was gehört wirklich zu mir?
Welche Vorstellung von Weiblichkeit habe ich übernommen?
Was möchte ich behalten?
Und was darf mit mir enden?
Dabei geht es nicht darum, Erinnerungen auszulöschen oder körperliche oder seelische Beschwerden „wegzuheilen“.
Der Rite of the Womb ist ein spirituelles Ritual und kein medizinisches oder psychotherapeutisches Verfahren.
Seine Kraft liegt auf einer anderen Ebene:
im bewussten Erleben.
Im symbolischen Loslassen.
Im Innehalten.
Und in der Entscheidung, einem neuen Lebensabschnitt Raum zu geben.
🔥 Der Rite of the Womb
Nach der Vorbereitung und Reinigung erfolgt die rituelle Übertragung des Rite of the Womb, der heute vielfach als 13. Ritus der Munay-Ki weitergegeben wird.
Bekannt wurde er insbesondere durch Marcela Lobos und eine spirituelle Überlieferung, die mit dem Amazonasraum verbunden wird. Seine Herkunft wird innerhalb dieser Tradition in unterschiedlichen Erzählungen weitergegeben. Deshalb verstehen wir diese Geschichte als Teil der spirituellen Überlieferung und nicht als historisch eindeutig belegte Herkunft.
Doch an diesem Abend geht es nicht darum, wie exotisch, alt oder geheimnisvoll ein Ritual klingt.
Es geht um dich.
Um deine Geschichte.
Um deinen Körper.
Um deine Erfahrungen.
Und um die Frage:
Was bedeutet Weiblichkeit heute für mich?
🌿 Was darf mit mir enden?
Vielleicht kommt während des Rituals etwas ganz anderes hoch, als du erwartet hast.
Vielleicht sehr viel.
Vielleicht fast gar nichts.
Beides darf sein.
Denn es gibt keine Erfahrung, die du an diesem Abend machen „musst“.
Aber du darfst symbolisch zurücklassen, was du nicht länger tragen möchtest.
Die Scham.
Das Schweigen.
Das Sich-klein-Machen.
Die Vorstellung, als Frau weniger wert zu sein.
Die Verpflichtung, immer nur für andere da zu sein.
Das schlechte Gewissen, wenn du Grenzen setzt.
Die Angst davor, unbequem zu sein.
Und vielleicht auch alte Bilder davon, was eine Frau sein darf und was nicht.
Nicht unsere Mütter und Großmütter lassen wir dabei zurück.
Wir nehmen sie mit – aber wir müssen nicht jedes ihrer Pakete weitertragen.
Vielleicht liegt genau darin eine der schönsten Bedeutungen dieses Rituals:
Wir können die Frauen vor uns ehren und gleichzeitig einer Frau erlauben, ihren eigenen Weg zu gehen.
Uns selbst.
🌺 Reinigen allein reicht uns nicht
Und deshalb endet unser Abend nicht mit der Reinigung.
Denn wenn wir etwas loslassen, entsteht Raum.
Und diesen Raum möchten wir nicht einfach leer zurücklassen.
Wir möchten ihn wieder mit Leben füllen.
Mit Wärme.
Mit Freude.
Mit Sinnlichkeit.
Mit Kraft.
Mit Weiblichkeit.
Nach dem Rite wenden wir uns deshalb ganz bewusst wieder der lebendigen Seite des Frauseins zu.
Mit Duft, Musik, Bewegung und Elementen unserer Haremsnächte darf sich die Atmosphäre verändern.
Aus der Stille darf wieder Lebendigkeit entstehen.
Aus dem Loslassen ein:
Was möchte ich stattdessen in mein Leben einladen?
Vielleicht die sinnliche Frau.
Vielleicht die selbstbewusste.
Die weiche.
Die wilde.
Die neugierige.
Die ruhige.
Diejenige, die endlich Grenzen setzt.
Oder einfach die Frau, die morgens in den Spiegel schaut und nicht mehr darüber nachdenkt, welchen Erwartungen sie heute wieder entsprechen muss.
Es geht nicht darum, eine neue Frauenrolle zu erschaffen.
Ganz im Gegenteil.
Es geht darum herauszufinden:
Welche Frau möchte ich in meinem nächsten Lebensabschnitt sein?
🥁 Und dann sind da die anderen Frauen …
Vielleicht ist genau das einer der schönsten Teile dieses Abends.
Du machst diese Erfahrung nicht allein.
Frauen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Geschichten sitzen gemeinsam im Kreis.
Keine muss dieselbe Erfahrung machen.
Keine muss dasselbe fühlen.
Keine muss dieselbe Vorstellung von Weiblichkeit haben.
Und trotzdem entsteht etwas Gemeinsames.
Wir räuchern.
Wir trommeln.
Wir schweigen.
Wir spüren.
Vielleicht fließen Tränen.
Vielleicht wird gelacht.
Vielleicht sitzt du irgendwann einfach da und genießt für einen Moment dieses seltene Gefühl:
Hier muss ich gerade für niemanden etwas sein.
Und am Ende geben wir dem, was wir erlebt haben, gemeinsam eine Stimme.
Mit einem gemeinsamen Ausruf setzen wir einen bewussten Schlusspunkt unter das Ritual.
Ein Moment, in dem viele einzelne Stimmen zu einer werden.
Ein Moment, der sagen darf:
Bis hierher habe ich getragen.
Was nicht mehr zu mir gehört, darf hier enden.
Und jetzt gehe ich meinen Weg weiter.
🌙 Vielleicht verändert ein Ritual nicht dein Leben …
Vielleicht gehst du danach nach Hause und äußerlich sieht dein Leben noch genauso aus wie vorher.
Der Wäschekorb steht vermutlich immer noch dort.
Deine Familie ist dieselbe.
Deine Arbeit wartet auf dich.
Und am nächsten Morgen klingelt der Wecker genauso unverschämt wie immer.
Aber vielleicht fühlt sich in dir etwas ein wenig anders an.
Vielleicht stehst du bewusster in deinem Körper.
Vielleicht erinnerst du dich an eine Seite von dir, die im Alltag sehr still geworden ist.
Vielleicht weißt du deutlicher, was du nicht mehr möchtest.
Vielleicht spürst du plötzlich wieder etwas, das lange keinen Platz hatte.
Oder du nimmst einfach dieses eine Gefühl mit:
Ich darf Frau sein, wie es heute zu mir passt.
Und manchmal beginnt Veränderung genau dort.
🌿 Für Frauen an einer Schwelle
Dieser Abend richtet sich besonders an Frauen, die spüren, dass sich etwas in ihrem Leben verändert.
Vielleicht endet gerade ein Lebensabschnitt.
Vielleicht verändern sich Beziehungen.
Die Kinder werden selbstständig.
Der eigene Körper verändert sich.
Die Wechseljahre beginnen oder liegen bereits hinter dir.
Vielleicht hast du einen Verlust erlebt.
Vielleicht beginnt etwas Neues.
Oder vielleicht kannst du überhaupt nicht genau benennen, was gerade geschieht.
Du weißt nur:
Die Frau, die ich einmal war, passt nicht mehr ganz zu der Frau, die ich heute bin.
Dann darf dieser Abend eine kleine Schwelle sein.
Zwischen dem, was war,
und dem, was kommen darf.
Du brauchst dafür keinerlei Vorerfahrung mit Ritualen, Meditation oder schamanischer Arbeit.
Nur die Bereitschaft, dir selbst für einen Abend wirklich zu begegnen.
🌺 Rite of the Womb – Orenda Praxis
Ein ritueller Frauenabend mit ausgewählten Räucherungen und energetischem Clearing, Trommel, geführter Meditation, bewusster Wahrnehmung des Beckenraums, der rituellen Rite-of-the-Womb-Übertragung, Austausch und gemeinsamem Erleben im Frauenkreis sowie einer sinnlich-kraftvollen Aktivierung zum Abschluss.
Ein Abend zum Innehalten.
Ein Abend zum Würdigen.
Ein Abend zum Loslassen.
Und vielleicht vor allem:
Ein Abend, an dem dir niemand erklärt, wie eine Frau sein sollte.
Sondern an dem du wieder spüren darfst, wie du Frau sein möchtest.
Hier kannst du die weiteren Informationen finden und Dich direkt anmelden: https://orendapraxis.de/event/rite-of-the-womb-ein-abend-fuer-weiblichkeit-heilung-innere-kraft/


