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willkommen.

Ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast – auch wenn ich mir wünschen würde, wir hätten uns unter anderen Umständen kennengelernt.

Wenn du diesen Beitrag liest, fehlt wahrscheinlich ein Mensch in deinem Leben.

Vielleicht ist dieser Verlust noch ganz frisch. Vielleicht liegt er schon Monate oder sogar Jahre zurück. Und trotzdem gibt es immer wieder diese Momente, in denen die Trauer plötzlich wieder vor der Tür steht, als wäre sie nie weg gewesen.

Deshalb soll dieser Blog kein Ort werden, an dem ich dir erkläre, wie Trauer funktioniert. Dafür gibt es viele Bücher.

Ich wünsche mir etwas anderes.

Ich möchte einen Ort schaffen, an dem du dich verstanden fühlst.

Einen Ort, an dem du merken darfst:

Mit dem, was ich gerade empfinde, bin ich nicht allein.

Denn Trauer ist unglaublich unterschiedlich.

Manche Menschen weinen viel.

Andere gar nicht.

Manche reden ständig über den Verstorbenen.

Andere bringen seinen Namen kaum über die Lippen.

Und manchmal tauchen Gefühle auf, die einen selbst erschrecken.

Wut.

Schuld.

Erleichterung.

Oder sogar ein Moment, in dem man lacht – und sich gleich danach fragt, ob das überhaupt erlaubt ist.

Wenn du so etwas kennst, möchte ich dir etwas sagen:

Du bist nicht falsch.

Trauer hat viele Gesichter.

Und keines davon macht dich zu einem schlechteren Menschen.

Natürlich wird es hier auch um die schweren Tage gehen.

Um Sehnsucht.

Um Einsamkeit.

Um all die Fragen, die oft niemand beantworten kann.

Aber ich möchte nicht, dass dieser Blog nur von Schmerz erzählt.

Denn ich glaube daran, dass Trauer und Hoffnung gleichzeitig existieren dürfen.

Nicht, weil der Verlust kleiner wird.

Sondern weil wir Menschen die Fähigkeit besitzen, Schritt für Schritt wieder ins Leben hineinzuwachsen.

Das bedeutet nicht, den geliebten Menschen zu vergessen.

Im Gegenteil.

Ich glaube, wir nehmen unsere Erinnerungen mit.

Sie verändern sich.

Sie werden mit der Zeit oft leiser.

Und manchmal verwandelt sich der Schmerz ganz langsam in etwas anderes.

In Dankbarkeit.

In Liebe.

Oder einfach in ein warmes Gefühl, wenn wir an diesen Menschen denken.

Bis dahin darf alles da sein.

Die guten Tage.

Die schlechten Tage.

Das Lachen.

Die Tränen.

Und auch die Tage, an denen du von dir selbst überrascht wirst.

Genau darüber möchte ich hier schreiben.

Nicht als Expertin, die alle Antworten kennt.

Sondern als Mensch, der weiß, wie sich Verlust anfühlen kann.

Und der daran glaubt, dass nach und nach wieder Licht in das Leben zurückkehren darf.

Nicht auf einmal.

Nicht morgen.

Aber vielleicht ein kleines Stück nach dem anderen.

Wenn dich dieser Weg anspricht, freue ich mich, wenn wir ihn ein Stück gemeinsam gehen.

 

Herzlichst

Iris

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