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Manchmal fragen Menschen mich:
„Claudia, was genau machst du eigentlich?“

Und ich muss dann oft schmunzeln, denn eine kurze Antwort darauf gibt es nicht wirklich.

Natürlich könnte ich sagen:
Ich arbeite psychologisch, emotional & mental.
Ich begleite Menschen in Krisen.
Ich unterstütze bei körperlichen, seelischen und energetischen Themen.
Ich arbeite mit alten Heilwegen, Ritualen, Kräutern, inneren Bildern, Hypnose, Beratung, Coaching und Medizin.

Aber das wäre nur die Oberfläche angekratzt.

Denn das, was ich heute in der Orenda-Praxis tue, ist nicht an einem Wochenende entstanden. Es ist auch nicht aus einem einzigen Seminar, einem einzigen Zertifikat oder einer einzigen Methode gewachsen.

Es ist ein Lebensweg.

Ein Weg, der schon sehr früh begann – mit der tiefen Frage, warum Menschen leiden, warum Körper sprechen, wenn die Seele keine Worte findet, warum alte Geschichten in Familien weiterwirken und warum Heilung manchmal dort beginnt, wo die klassische Erklärung endet.

Mein Weg begann ganz bodenständig

Bevor ich meine Praxis gründete, führte mein beruflicher Weg mich durch sehr unterschiedliche Bereiche des Lebens.

Ich absolvierte jeweils eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin und Schwesternhelferin und arbeitete später im heilpädagogischen Bereich mit körperlich Behinderten mit Autoaggressionen, in Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf, sowie viele Jahre im Seniorenbereich in der Pflege.

Diese Stationen haben mich geprägt.

Denn dort lernt man nicht aus Büchern, wie Menschen wirklich sind.
Man lernt es im Alltag.

Man lernt, wie Angst aussieht.
Wie Überforderung klingt.
Wie sich Hilflosigkeit anfühlt.
Wie wichtig Geduld ist.
Wie viel Würde ein Mensch braucht, gerade dann, wenn er sich selbst verloren glaubt.

Und man lernt auch, dass jeder Mensch eine Geschichte mitbringt.

Nicht nur Symptome.
Nicht nur Verhalten.
Nicht nur Diagnosen.
Sondern eine ganze innere Landschaft.

Diese frühen beruflichen Erfahrungen haben mir etwas gegeben, das man in keiner Ausbildung vollständig lernen kann: den Blick für den Menschen hinter dem Problem.

Der schamanische Weg

Ein besonders prägender Teil meines Lebensweges war und ist der Schamanismus.

Bereits Anfang der 1990er Jahre begann ich meine schamanische Ausbildung und lernte bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern aus unterschiedlichen Traditionen – unter anderem in Sibirien, Belgien, Venezuela, Nordamerika, Australien und Brasilien.

Seit 1994 praktiziere ich schamanische Heilweisen. 2007 eröffnete ich schließlich die Orenda – Praxis für archaische Medizin.

Für mich war Schamanismus nie Folklore.
Nie Show.
Nie ein exotischer Schmuck für moderne Sehnsüchte.

Für mich war und ist Schamanismus ein uralter Weg, den Menschen wieder in Verbindung zu bringen.

Mit sich selbst.
Mit seinem Körper.
Mit seiner Seele.
Mit seinen Ahnen.
Mit der Natur.
Mit dem, was größer ist als unser Verstand.

In meiner Arbeit begegnen mir Menschen, die sagen:

„Ich weiß nicht mehr, wer ich bin.“
„Ich funktioniere nur noch.“
„Ich fühle mich abgeschnitten.“
„Ich trage etwas, das gar nicht nur zu mir gehört.“
„Ich habe alles versucht, aber irgendetwas bleibt.“

Gerade hier kann die schamanische Arbeit Räume öffnen, die rein verstandesorientierte Methoden oft nicht erreichen.

Nicht, weil sie „besser“ ist.
Sondern weil sie anders fragt.

Sie fragt nicht nur: Was ist passiert?
Sondern auch: Was ist verloren gegangen?
Was wurde abgespalten?
Welche Kraft wurde vergessen?
Welche Geschichte wirkt im Hintergrund weiter?
Welche Verbindung darf wieder entstehen?

Die Suche nach tieferem Verstehen

Parallel dazu begann ich, mich intensiv weiterzubilden.

Ich absolvierte eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, lernte Entspannungstherapie, Hypnosetherapie, ayurvedische Massage, Wellnessmassage, katathym-imaginatives Bilderleben, später auch den Heilpraktiker für Psychotherapie, psychologische Beratung, Behandlungspflege und amerikanische Chiropraktik.

Auf dem Papier klingt das wie eine lange Liste.

Für mich war es nie eine Liste.

Es war immer eine Suche.

Ich wollte verstehen, warum Menschen innerlich blockieren.
Warum manche Ängste rational kaum erklärbar sind.
Warum der Körper verspannt, obwohl „eigentlich nichts passiert“ ist.
Warum Menschen immer wieder in dieselben Beziehungen, dieselben Muster, dieselben Konflikte geraten.
Warum ein Mensch äußerlich funktioniert und innerlich trotzdem längst erschöpft ist.

Die Hypnosetherapie zeigte mir, wie machtvoll das Unterbewusstsein ist.

Das katathym-imaginative Bilderleben öffnete mir den Zugang zu inneren Bildern, Symbolen und seelischen Landschaften.

Die Entspannungstherapie lehrte mich, dass Heilung nicht immer mit großen Worten beginnt, sondern manchmal mit einem einzigen tiefen Atemzug.

Die psychologische Beratung gab mir Struktur, Sprache und Orientierung.

Die Körperarbeit erinnerte mich daran, dass der Körper niemals getrennt von der Seele betrachtet werden sollte.

Und genau daraus entstand mit den Jahren mein heutiger Blick:

Ein Mensch ist kein einzelnes Problem.
Ein Mensch ist ein Geflecht aus Körper, Seele, Biografie, Familie, Beziehung, Energie, Lebensumständen, alten Verletzungen und ungenutzter Kraft.

Schreiben als weiterer Heilweg

Ein weiterer roter Faden in meinem Leben ist das Schreiben.

Ich habe zahlreiche Bücher, Lehrbücher und Ratgeber veröffentlicht – unter anderem über Schamanismus, Hypnosetherapie, Wildkräuter, Heilkräutermedizin, Entspannungstherapie, Sexualität, Beziehung, Rauhnächte und schamanische Reisen.

Auch das Schreiben war für mich nie nur Wissensvermittlung.

Es war immer auch ein Versuch, Brücken zu bauen.

Zwischen alter und neuer Welt.
Zwischen Erfahrungswissen und moderner Sprache.
Zwischen Spiritualität und Alltag.
Zwischen Körperwissen und Seelenwegen.

Denn viele Menschen spüren sehr genau, dass da mehr ist.
Sie haben aber oft Angst, nicht ernst genommen zu werden.

Sie fühlen Dinge, träumen intensiv, tragen alte Familienlasten, reagieren körperlich auf seelische Themen, spüren Räume, Menschen oder Energien – und gleichzeitig möchten sie nicht in eine Schublade gesteckt werden.

Genau deshalb ist es mir wichtig, alte Heilwege so zu erklären, dass sie nicht abgehoben wirken, sondern verständlich, menschlich und anwendbar.

Warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite

In der Orenda-Praxis geht es nicht darum, Menschen in eine Methode zu pressen.

Es geht darum, herauszufinden, was dieser eine Mensch jetzt braucht.

Manchmal braucht es ein Gespräch.
Manchmal eine klare psychologische Einordnung.
Manchmal eine schamanische Reise.
Manchmal Körperarbeit.
Manchmal Ahnenarbeit.
Manchmal Naturcoaching.
Manchmal eine energetische Reinigung.
Manchmal Paarberatung.
Manchmal einfach einen geschützten Raum, in dem endlich ausgesprochen werden darf, was schon viel zu lange im Inneren getragen wurde.

Ich arbeite heute mit Menschen, die körperlich erschöpft sind, seelisch an Grenzen stehen, in Beziehungen feststecken, Trauer tragen, sich selbst verloren haben oder spüren, dass sie an einem Wendepunkt stehen.

Dabei ist mir wichtig:

Niemand wird bei uns belächelt.
Niemand muss perfekt formulieren können, was los ist.
Niemand muss schon wissen, was er braucht.

Viele kommen mit einem diffusen Gefühl:

„Irgendetwas stimmt nicht.“
„So kann es nicht weitergehen.“
„Ich brauche Hilfe, aber ich weiß nicht genau welche.“

Und genau dort beginnt Begleitung.

Nicht mit Druck.
Nicht mit Bewertung.
Nicht mit vorschnellen Antworten.

Sondern mit Zuhören.

Zwischen Erfahrung, Wissen und Intuition

Was ich heute kann, ist nicht nur das Ergebnis meiner Ausbildungen.

Es ist die Verbindung aus allem.

Aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Aus der Erfahrung mit alten und kranken Menschen.
Aus der Pflege.
Aus der Beratung.
Aus der Körperarbeit, wie z.B. Massage, Atemtechniken/ Pranayoga, Triggerpunkt Behandlung, Akupressur, Chiropraktik & Yoga.
Aus Hypnose und inneren Bildern.
Aus Kräuterwissen und Naturmedizin.
Aus jahrzehntelanger schamanischer Praxis.
Aus meinen Büchern.
Aus unzähligen Klientengesprächen.
Aus eigenen Lebenskrisen.
Aus dem Mut, immer weiterzulernen.

Ich glaube nicht an schnelle Patentlösungen.

Aber ich glaube an tiefe Wandlung.

Ich glaube daran, dass Menschen sehr viel mehr Kraft in sich tragen, als sie in schwierigen Lebensphasen spüren können.

Ich glaube daran, dass Körper und Seele miteinander sprechen.

Ich glaube daran, dass alte Geschichten sich lösen dürfen.

Ich glaube daran, dass Heilung manchmal dort beginnt, wo ein Mensch zum ersten Mal wirklich gesehen wird.

Für meine Klienten optimal da sein

Wenn Menschen zu mir oder zu uns in die Orenda-Praxis kommen, dann bringen sie oft nicht nur ein Thema mit.

Sie bringen ihr Leben mit.

Ihre Erschöpfung.
Ihre Ängste.
Ihre Hoffnungen.
Ihre Verluste.
Ihre Beziehungen.
Ihre Familiengeschichte.
Ihre Sehnsucht nach Frieden.
Ihre Suche nach Sinn.

Und genau dafür habe ich über Jahrzehnte gelernt.

Nicht, um mit Titeln zu beeindrucken.

Sondern um sicherer unterscheiden zu können.
Um tiefer zuzuhören.
Um achtsamer zu begleiten.
Um Methoden sinnvoll zu verbinden.
Um Menschen dort abzuholen, wo sie wirklich stehen.

Denn gute Begleitung bedeutet für mich nicht, eine Methode über einen Menschen zu stülpen.

Gute Begleitung bedeutet, den Menschen zu sehen – und dann den Weg zu wählen, der ihn wirklich unterstützen kann.

Manchmal leise.
Manchmal klar.
Manchmal sehr bodenständig.
Manchmal tief spirituell.
Manchmal mit einem Blick in alte seelische Räume.
Manchmal mit einem sehr praktischen nächsten Schritt.

Aber immer mit dem Ziel:

Dass der Mensch wieder mehr bei sich ankommt.

Mehr Kraft spürt.
Mehr Orientierung findet.
Mehr Frieden mit sich und seinem Weg schließen kann.

Orenda ist aus diesem Weg entstanden

Die Orenda-Praxis ist deshalb für mich kein „Geschäftsmodell“.

Sie ist die Konsequenz meines Lebensweges.

Ein Ort für Menschen, die mehr brauchen als oberflächliche Ratschläge.
Ein Ort für Menschen, die sich selbst wieder verstehen möchten.
Ein Ort für Menschen, die bereit sind, tiefer zu schauen.
Ein Ort für alte Heilwege in einer modernen Welt.

Seit 2007 begleite ich Menschen in dieser Praxis.
Und jedes Jahr, jede Ausbildung, jedes Buch, jede Begegnung, jede Erfahrung hat diesen Weg erweitert.

Heute weiß ich:

Ich muss nicht alles in eine Schublade sortieren.

Ich darf genau das tun, was mein Weg mich gelehrt hat:

Menschen mit Wissen, Erfahrung, Intuition, Herz und Klarheit begleiten.

Nicht perfekt.
Nicht nach Schema F.
Sondern echt.

Und vielleicht ist genau das der Kern meiner Arbeit:

Ich begleite Menschen nicht nur mit dem, was ich gelernt habe.
Ich begleite sie mit dem, was ich durchlebt, erforscht, verstanden, hinterfragt und über viele Jahre in der Praxis erfahren habe.

Damit sie nicht allein bleiben mit dem, was sie belastet.

Damit sie ihren eigenen Weg wieder finden.

Und damit aus einem inneren „Ich kann nicht mehr“ irgendwann wieder ein leises, aber echtes Gefühl entstehen darf:

„Ich komme zurück zu mir.“

Und trotzdem muss auch eine Herzensarbeit getragen werden

Wenn ich sage, Orenda ist kein Geschäftsmodell, dann bedeutet das nicht, dass diese Arbeit nichts kosten darf.

Im Gegenteil.

Gerade weil diese Praxis aus so viel Erfahrung, Wissen, Verantwortung und echter Begleitung gewachsen ist, braucht sie auch eine stabile Grundlage. Denn viele Menschen sehen nur die eine Stunde, in der sie bei uns sitzen – und denken dann vielleicht: „90 Euro für ein Gespräch, eine Behandlung oder eine Sitzung? Das ist aber viel.“

Was sie dabei oft nicht sehen, ist alles, was diese eine Stunde überhaupt erst möglich macht.

Die Praxisräume müssen bezahlt werden. Miete, Strom, Wasser, Gas, Versicherungen, Technik, Webseite, Buchhaltung, Steuern, Materialien, Fortbildungen, Fachliteratur, Seminare, Programme, Events, Recherche, Vorbereitungszeit, Nachbereitung, Organisation, Telefonate, E-Mails, Terminplanung – all das gehört zu dieser Arbeit dazu.

Und auch ich muss von dieser Arbeit leben können.

Denn ich kann nicht gleichzeitig einer anderen Arbeit nachgehen, um meinen Lebensunterhalt zu sichern, und zugleich in der Tiefe für meine Klientinnen und Klienten da sein, neue Programme entwickeln, Kurse ausarbeiten, Texte schreiben, mich weiterbilden, Sitzungen vorbereiten, Marketing und Menschen auch zwischen den Terminen innerlich und fachlich gut halten.

Eine Stunde in der Orenda-Praxis ist deshalb nie nur eine Stunde.

Sie ist das sichtbare Ende eines langen Weges aus Ausbildung, Erfahrung, Verantwortung, Vorbereitung und Präsenz.

Sie trägt die vielen Jahre, in denen ich gelernt, geforscht, geschrieben, begleitet, gezweifelt, weitergemacht und immer wieder neue Wege gesucht habe, um Menschen wirklich helfen zu können.

Und genau deshalb darf diese Arbeit ihren Wert haben.

Nicht, weil Hilfe unbezahlbar sein soll.
Sondern weil echte Begleitung nur dann bestehen kann, wenn auch die Menschen, die sie leisten, nicht ausbrennen, sich nicht ständig selbst opfern und nicht irgendwann daran zerbrechen, dass sie für alle da sein sollen – nur nicht für sich selbst.

Orenda ist Herzensarbeit.
Aber Herzensarbeit braucht einen Boden, auf dem sie stehen kann.

Und dieser Boden besteht nicht nur aus Liebe, Hingabe und Berufung, sondern auch aus Zeit, Geld, Räumen, Energie, Weiterbildung, Verantwortung und einem ganz normalen Leben, das ebenfalls getragen werden will.

Die Orenda-Praxis ist deshalb für mich kein „Geschäftsmodell“ im kalten, austauschbaren Sinne.

Sie ist die Konsequenz meines Lebensweges – aber sie ist zugleich auch meine berufliche Existenz.

Ein Ort für Menschen, die mehr brauchen als oberflächliche Ratschläge.
Ein Ort für Menschen, die sich selbst wieder verstehen möchten.
Ein Ort für Menschen, die bereit sind, tiefer zu schauen.
Ein Ort für alte Heilwege in einer modernen Welt.

Wer mehr über meinen Weg erfahren möchte für den habe ich das Buch ‚Heilung ist nichts für Feiglinge geschrieben:

Bei dem Titel handelt es sich um das Buch „Heilung ist nichts für Feiglinge – Vom Trommelschlag zum Therapieplan“ von Claudia Hesseler, erschienen im tredition Verlag.
Es ist eine persönliche Autobiografie (ISBN: 9783384749062), die den Lebensweg der Autorin durch Herausforderungen, Therapiepläne und alternative Ansätze beschreibt.
Hier sind die wichtigsten Details im Überblick:
  • Autorin: Claudia Hesseler
  • Verlag: tredition
  • Umfang: Ca. 140 Seiten (Taschenbuch)
  • Preis: 19,50 Euro
  • Thema: Ein autobiografischer Rückblick einer Frau, die ihren Weg zwischen Menschlichkeit, Mut und feinen energetischen Nuancen schildert.

https://shop.tredition.com/booktitle/Heilung_ist_nichts_f%3fr_Feiglinge_-_Vom_Trommelschlag_zum_Therapieplan/W-361-522-345

https://www.amazon.sg/Heilung-nichts-Feiglinge-Trommelschlag-weitergemacht/dp/3384749065

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